Kurs Nr. 23727
Kurs:
Monotypie ist immer wieder faszinierend, denn das Ergebnis dieses einzigartigen Einzeldrucks lässt sich nie ganz vorhersehen. Je nach Farbauftrag entstehen überraschende Effekte: Ist zu viel Ölfarbe auf dem Papier, kann das Motiv beinahe darin versinken. Stimmt die Farbmenge hingegen, erhält die Zeichnung eine besondere Patina und Tiefe, die mit keinem anderen Medium zu erreichen ist. Da mit Ölfarben gedruckt wird, lassen sich die entstandenen Werke anschliessend mit Aquarellfarben kolorieren. So eröffnen sich poetische Mischtechniken, bei denen sich Druck und Malerei auf reizvolle Weise verbinden.
Eine weitere spannende Technik ist der Tiefdruck. Dafür bearbeiten Sie die Innenseite einer Milchtüte mit einem Stahlstichel und ritzen Ihre Zeichnung in die Oberfläche. Die Druckfarbe wird anschliessend in die entstandenen Vertiefungen eingearbeitet. Gemeinsam mit speziellem Tiefdruckpapier, beispielsweise Aquarellpapier, wird die Druckplatte durch eine Nudelmaschine geführt, deren Druckkraft ausreicht, um die Farbe aus den Vertiefungen auf das Papier zu übertragen. Ergänzend zum Tiefdruck experimentieren Sie mit verschiedenen Möglichkeiten des Materialdrucks und entdecken, wie sich die unterschiedlichen Verfahren miteinander kombinieren lassen. Freuen Sie sich auf überraschende Ergebnisse, vielfältige Ausdrucksmöglichkeiten und den besonderen Reiz des spielerischen Experimentierens! Für max. 9 Teilnehmende mit oder ohne Vorkenntnisse - Tageskurs - Kurszeit: 09.00 - 17.00 Uhr. Bitte sammeln Sie im Vorfeld einige leere, innen alubeschichtete Tetrapack-Tüten.
Lernziele:
Die TN können selbständig Monotypien und Tiefdrucke herstellen
Die TN kennen die entsprechende Terminologie und die Unterschiede zwischen den Druckfarben
Die TN sind in der Lage zu beurteilen, ob ein Druck gelungen ist, oder nicht
Kursort:
Atelier Susanne Hubbuch, St. Johanns-Vorstadt 38, 4056 Basel
Preis und Leistungen (pro Person):
250 CHF für rund 6 Std. Kurszeit und Grundmaterial
Anmeldefrist:
bis 23. September 2027 (auch danach möglich, sofern Plätze frei)

*1958
Ausbildung Lehrerin für bildende Kunst an der SfG Basel und dem päd. Institut Basel. Stv. an der Schule für motorisch behinderte Kinder in Münchenstein. 10 Jahre Lehrerin für bildende Kunst an Sek. und Progymnasium Pratteln. 1992 Eröffnung der Mal- und Zeichenschule Atelier Hubbuch in Basel. Gründung der Galerie Hubbuch für zeitgenössische Kunst. Expertinneneinsatz an der Schule für Gestaltung Basel (Vorkurs, Kunstbetrachtung, Akt/Figur). Gastgeberin in einem französischen Schloss, wo auch gestalterische Workshops stattfanden. Organisation und Durchführung zahlreicher Malreisen im In- und Ausland.
Die Schule für Gestaltung und Weiterbildung verfügt über einen Unterrichtsraum (1. Stock) mit 10 Arbeitsplätzen in Basel. Sie erreichen uns gut mit dem 11er-Tram oder mit dem 30er Bus (Johanniterbrücke). Parkplätze finden Sie im Parkhaus des Unispitals.