Kurs Nr. 23827
Kursinhalt:
Vom Expressionismus bis zum Surrealismus
Über viele Jahrhunderte hinweg war die Kunstgeschichtsschreibung durch Männer geprägt und zudem auf einen überwiegend männlichen Künstlerkanon festgelegt. Dass es durch alle Epochen hinweg stets auch herausragende Künstlerinnen gab, ist erst in den letzten Jahrzehnten immer mehr ins Bewusstsein gerückt. Der Kurs setzt sich mit dieser Thematik auseinander - nicht moralisierend, sondern neugierig. Anhand ausgewählter Künstlerinnen werden spannende Positionen vom Expressionismus bis zum Surrealismus vorgestellt. Nebst einem Überblick über die Kunstgeschichte der Klassischen Moderne, bietet der Kurs auch Anregungen dazu, wie das eigene künstlerische Schaffen durch die Themen und Arbeitsweisen der Künstlerinnen inspiriert werden kann. Praktische Inputs laden dazu ein, aus den historischen Beispielen neue Impulse für die eigene Arbeit zu gewinnen. Für max. 12 Teilnehmende - 6 Kursabende - 25.10. / 01.11. / 08.11. / 15.11. / 22.11. / 29.11.27 - Kurszeiten: 19.00 - 21.00 Uhr.
Lernziele:
Die TN kennen Künstlerinnen sowie die wichtigsten Kunstströmungen der Klassischen Moderne und können deren spezifische Merkmale beschreiben
Die TN sind in der Lage, sich hinsichtlich der Genderthematik kritisch mit der Kunstgeschichtsschreibung auseinanderzusetzen
Die TN können aus historischen Beispielen Anregungen für eigene Arbeiten ableiten
Kursort:
SMS-Atelier, Bernapark 21, 3066 Stettlen-Deisswil.
Preis und Leistungen (pro Person):
510 CHF für rund 12 Std. Kurszeit und Grundmaterial
Anmeldungen:
bis 25. September 2027 (auch danach möglich, sofern Plätze frei)

*1984
Vorkurs an der Schule für Gestaltung Bern und Biel SFGBB, Master Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der Uni Bern, sowie Master in Art Education an der Hochschule der Künste und PH Bern.
Regelmässige Weiterbildungen in diversen künstlerischen Techniken (u.a. bei Arthur Freuler).
Berufserfahrung auf verschiedenen Schulstufen und in der Erwachsenenbildung, zuletzt als Gymnasiallehrerin für Bildnerisches Gestalten.
Kunst, Theater, Literatur und Musik begeistern sie immer wieder, weshalb sie sich regelmässig für kulturelle Projekte engagiert. Neu Kursleiterin bei SMS Schweizer Malschule ab 2027.
ÖV: Die RBS Haltestelle „Deisswil“ liegt direkt vor den Pforten des Bernaparks (ehemals Kartonfarbrik) und Sie haben im 15-Minutentakt eine Verbindung (S7) in Richtung Bern oder Worb. Achtung: NICHT in Stettlen aussteigen (Deisswil ist ein kleiner Vorort der Gemeinde Stettlen). Das Atelier im Bernapark liegt entlang der RBS-Linie im EG, Einhang 21, erreichbar über ein kurze Treppe, rollstuhlgängig via Innenhof (Seite Markplatz) oder via Museum (auf vorrangige Anfrage).
Auto: Fahren Sie auf der A6 bis Bern und nehmen Sie die Ausfahrt 37-Bern, in Richtung Bolligenstrasse und Umfahrungsstrasse bis zum Bernapark in Deisswil.
Der Bernapark ist ein lebendiger Gebäudekomplex mit Wohn-, Arbeits- und Freizeitbereichen, der ab 2010 aus der ehemaligen "Kartonfabrik Deisswil" erwachsen ist. Seit 2024 hat hier auch die Kantonale Schule für Gestaltung Bern SfGBB ihren Sitz.
SMS Schweizer Malschule hat seit 2017 ihren Hauptsitz im Bernapark. Das helle, rund 90m2 grosse Atelier der Malschule liegt direkt entlang der RBS Linie. Zugang entweder von Bahnseite oder von Seite Innenhof, Bernapark 21, in unmittelbarer Nähe des Bernapark Museum | Kunstraum Thomas Demarmels.