Kurs Nr. 24227
Kurs:
Gemeinsam begeben Sie sich auf eine Reise durch die Geschichte der Farben und entdecken, wie Künstler*innen heute mit natürlichen Pigmenten arbeiten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem lokalen Sandstein von Ostermundigen – jenem Stein, der die Stadt Bern prägte und auch den Künstler Paul Klee inspirierte.
Im praktischen Teil lernen Sie verschiedene Naturmaterialien kennen, aus denen Sie eigene Farben herstellen können. Gerne dürfen Sie auch eigene Fundstücke mitbringen. Sie erfahren, wie die Materialien aufbereitet werden und welche natürlichen Bindemittel sich dafür eignen. Nach der Mittagspause wird das Atelier zur Farben-Werkstatt: Sie experimentieren mit den selbst hergestellten Farben, halten diese auf Farbkarten fest und gestalten individuelle Arbeiten auf Papier oder Stoff. Zum Abschluss präsentieren Sie Ihre entstandenen Werke in einer kleinen Ausstellung, tauschen sich aus und lassen sich von der Vielfalt der natürlichen Farben und Gestaltungsmöglichkeiten inspirieren. Für max. 12 Teilnehmende, Anfänger und Fortgeschrittene - Tageskurs - Kurszeit: 09.30 - 16.30 Uhr.
Lernziele:
Die TN können aus Gefundenem in der Natur selbst Farben herstellen
Die TN wissen wie man diverse Bindemittel und Techniken anwendet, welche zur Farbherstellung benötigt werden
Die TN sind in der Lage, zu beurteilen, was zur Farbherstellung aus der Natur gut geeignet ist oder wie es in einer Vorarbeit zu behandeln ist.
Kursort:
SMS-Atelier, Bernapark 21, 3066 Deisswil b. Stettlen
Preis und Leistungen (pro Person):
250 CHF für 6 Std. Kurszeit und Material
Anmeldefrist:
bis 10. Oktober 2027 (auch danach möglich, sofern Plätze frei)

Nach dem abgeschlossenen Bachelor of Arts in bildender Kunst an der Hochschule Design und Kunst in Luzern 2020, arbeitete ich als Kunstvermittlerin im Kindermuseum Creaviva im Zentrum Paul Klee. Zurzeit bin ich dort als Aufsicht in den Ausstellungen anzutreffen. Ab September 2021 folgt der Master Kunst mit Major Art in Public Spheres. In Zusammenarbeit mit der Schweizer Malschule erarbeite ich diverse Workshops für die Ziel- gruppe der jüngeren Generation. Ein weiteres grosses Projekt an dem ich momentan arbeite ist: den Raum im eigenen Atelier in Ostermundigen als künstlerische Begegnungszone für andere zu öffnen.
Grundlagen meiner eigenen künstlerischen Arbeit sind Entdeckungsreisen in der natürlichen, vor allem der pflanzlichen Umwelt. Dort finde ich Material aber auch Inspiration und stelle mir einen Fundus zusammen aus dem ich Mixed Media arbeite. Als leidenschaftliche Veranstalterin von Kunst, Kultur und Musik-Events, organisiere ich nebenbei mit Freunden unter dem Namen „Jung stellt aus“ regelmässig Kunstausstellungen und Märkte. Im Label „ProgVision“ bin ich seit einigen Jahren verantwortlich für die Teamleitung beim Auf-und Abbau, der Kasse sowie für die Dekoration. Dabei gestalte ich ganze Rauminstallationen und Bühnenbilder in den entsprechenden Lokalitäten.
ÖV: Die RBS Haltestelle „Deisswil“ liegt direkt vor den Pforten des Bernaparks (ehemals Kartonfarbrik) und Sie haben im 15-Minutentakt eine Verbindung (S7) in Richtung Bern oder Worb. Achtung: NICHT in Stettlen aussteigen (Deisswil ist ein kleiner Vorort der Gemeinde Stettlen). Das Atelier im Bernapark liegt entlang der RBS-Linie im EG, Einhang 21, erreichbar über ein kurze Treppe, rollstuhlgängig via Innenhof (Seite Markplatz) oder via Museum (auf vorrangige Anfrage).
Auto: Fahren Sie auf der A6 bis Bern und nehmen Sie die Ausfahrt 37-Bern, in Richtung Bolligenstrasse und Umfahrungsstrasse bis zum Bernapark in Deisswil.
Der Bernapark ist ein lebendiger Gebäudekomplex mit Wohn-, Arbeits- und Freizeitbereichen, der ab 2010 aus der ehemaligen "Kartonfabrik Deisswil" erwachsen ist. Seit 2024 hat hier auch die Kantonale Schule für Gestaltung Bern SfGBB ihren Sitz.
SMS Schweizer Malschule hat seit 2017 ihren Hauptsitz im Bernapark. Das helle, rund 90m2 grosse Atelier der Malschule liegt direkt entlang der RBS Linie. Zugang entweder von Bahnseite oder von Seite Innenhof, Bernapark 21, in unmittelbarer Nähe des Bernapark Museum | Kunstraum Thomas Demarmels.